FVZL Newsletter Nr. 8

FVZL Newsletter - Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

Nr. 8 / 11.04.2018

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen, Förderer und Sympathisanten!

Vor genau einem Jahr präsentierten wir u. a. den im Bundestag vertretenen Parteien unseren Gesetzestext, mit dem wir Zahntechniker in Deutschland unsere verloren gegangene Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung zurück forderten.
Es folgten mehrere Monate lang Wahlkampf und eine ebenso lange Zeit der Regierungsbildung. Natürlich haben wir uns eingemischt und haben dabei auf die unterschiedlichste Weise Gesprächspartner gefunden, die Übereinstimmung signalisierten zwischen ihren Grundsatzprogrammen und unseren gesundheitspolitischen Forderungen.

Wir versuchen, Ihnen so kurz wie möglich die früheren Phasen der Konfrontation zu schildern, im Gegensatz zu der aktuellen, in unserem Sinne erfreulichen Entwicklung, die ein „weiter so“ nicht mehr zulassen wird.

SPD: Längst vergessen ist die Ära der Ministerin Ulla Schmidt, die mit ihren sozialistischen Blütenträumen ihre Partei ins Abseits und sich selber um ihr Amt brachte. Stattdessen dominiert die Forderung der Sozialdemokraten nach sozialer Gerechtigkeit ihren Wahlkampf 2018 und zeigte sich anhand vieler Beispiele deckungsgleich mit unserer Forderung nach Gerechtigkeit für fleißige und qualifizierte Handwerker.

FDP: Vergessen ist die Ära des Ministers Philipp Rösler, der mit seinem Wortbruch gegenüber unserem Handwerksberuf jede Glaubwürdigkeit verlor und seine Partei und sich selber aus dem Bundestag katapultierte. Stattdessen kam es in Übereinstimmung mit unserer Forderung nach Eigenverantwortung zu einem glanzvollen Comeback der FDP unter Christian Lindner, der lieber auf eine Regierungsbeteiligung verzichtete, als seine liberale Eigenständigkeit aufs Spiel zu setzen.

CSU: Keinesfalls vergessen ist die Politik des Gesundheitsministers Horst Seehofer, der uns vorübergehend die Freiheit zurückgeben konnte und damit als „zuverlässiger Freund fleißiger Handwerker“ geehrt wurde. Es gibt für uns keinen Zweifel, dass wir uns bei den bevorstehenden Abstimmungen auch weiterhin auf die CSU verlassen können, die damit auch bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Bayern als Symbol für ihre Zuverlässigkeit belohnt werden wird.

CDU: Vergessen dürfen wir die Ära des Ministers Hermann Gröhe, unter dessen Verantwortung ein paar profilneurotische Fake-News-Verbreiter im Namen der CDU den Versuch machten, unsere Forderung nach einem freien und gerechten Wettbewerb zu diskreditieren. Die Wahrheit siegte, nicht zuletzt durch das Eingreifen des Berliner Verwaltungsgerichtes. Hermann Gröhe wurde ausgemustert. Stattdessen gibt es kein „weiter so“ unter der Führung des neuen, trotz seiner Jugend qualifizierten und mutigen Gesundheitsminister Jens Spahn. Er wird zum Hoffnungsträger der neuen Generation, indem er die Freiheit, die Gerechtigkeit und die Eigenständigkeit, für die er sich bereits seit Beginn seiner politischen Laufbahn auch persönlich eingesetzt hatte, ebenso uns Zahntechnikern in Deutschland zugestehen  wird.

Von den „Grünen“, den „Linken“ und der AfD liegen uns noch keine belastbaren Aussagen vor. Wir freuen uns jedoch über jede weitere Zustimmung.

Mit den besten Grüßen von der schönen Nordseeküste bleibe ich

Ihr-Herbert-Stolle
Herbert Stolle
Bundesvorsitzender

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