FVZL Newsletter Nr. 7

FVZL Newsletter - Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

Nr. 7 / 04.04.2018

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen, Förderer und Sympathisanten!

Welchen Nutzen hat unsere Forderung nach einem freien Wettbewerb und wer gehört dabei zu unseren Freunden und Befürwortern? Gerne haben wir Ihnen aus einer Vielzahl von Antworten ein Dutzend ausgesucht. Ohne das oftmals übliche Fachchinesisch, einfach und verständlich.

1. Die über 6.000 Dental-Labor-Inhaber in Deutschland können wieder frei über die Preise ihrer handwerklichen Produkte entscheiden und müssen nicht nur – wie bisher – einen ruinösen Wettbewerb unterhalb der Zwangspreishöhe ertragen.

Die planwirtschaftlich-typischen Nebenwirkungen wie unlauterer Wettbewerb, Korruption,  Abrechnungsbetrug und Schwarzarbeit, dürften sich dann auch in Luft auflösen.

2. Die lohnabhängigen über 60.000 Zahntechniker müssen sich mit ihrer berechtigten Forderung nach einer Lohnerhöhung nicht mehr länger mit dem Totschlagargument abspeisen lassen, dass eine Erhöhung der Personalkosten angesichts der zu niedrigen Zwangspreise nicht möglich ist. Auch der
zynische Hinweis auf die Segnungen des Mindestlohnes wäre nicht mehr auf sie anwendbar.

3. Die Ausbildungsverhältnisse, die sich im Hinblick auf die düsteren Zukunftsprognosen für deutsche Zahntechniker inzwischen halbiert haben, werden nicht ansteigen.

4. Ältere Laborinhaber, die ihre Laboratorien zwecks Sicherung ihres Rentenalters an Nachfolger abgeben wollen, erhalten wieder eine Chance, während sie angesichts der aktuellen trostlosen Situation keinen Nachfolger gefunden haben.

5. Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) werden keinen Unterschied spüren, weil sie ohnehin nur einen preisunabhängigen Festzuschuss für Zahnersatz leisten. Zeitaufwändige Verhandlungen über die Höhe der Zwangspreise blieben ihnen in Zukunft erspart.

6. Die privaten Krankenkassen (PKV) müssen nicht länger erdulden, mit den ihnen aufgebürdeten überhöhten Preisen die Defizite im GKV-Bereich zu subventionieren.

7. Das Bundeskartellamt sieht sich in seiner Grundsatzaussage bestätigt, dass die Zwangseinbindung des Zahntechnikerhandwerks wettbewerbswidrig ist. „Wer mehr Wettbewerb will, muss diesen auch zulassen.“

8. Die Zahnärzte/Innen in Deutschland, die ein eigenes Praxislabor betreiben, entgehen dem bisherigen Vorwurf, mit ihrem Eigenlabor „Rosinenpickerei“ zu betreiben. Denn der freie Wettbewerb wird auch ihr
Handeln positiv beeinflussen.

9. Die Patienten haben die Möglichkeit einer umfassenden, fairen Behandlung, werden nicht mehr nach Patienten erster und zweiter Klasse sortiert und können sich in einer immer globaler werdenden Angebotswelt in jeder Beziehung frei im Sinne von Preis und Qualität entscheiden.

10. Politiker aller Parteien, die nicht müde werden, sich als Kämpfer für die Freiheit des mündigen Bürgers, für Gerechtigkeit und Eigenverantwortung einzusetzen, erhalten mit ihrer Zustimmung zu unserem „Raus aus dem SGB V“ ihre verloren gegangene Glaubwürdigkeit zurück.

11. Die Zahntechnikerinnungen und deren VDZI können sich wieder auf ihre ureigenen, im Sinne der Handwerksordnung festgelegten Aufgaben konzentrieren. Ob ihre Funktionäre allerdings weiterhin ihre völlig überhöhten Aufwandsentschädigungen kassieren dürfen, bleibt dem Votum ihrer inzwischen halbierten Mitgliederschaft vorbehalten.

12. Der „Freie Verband Zahntechnischer Laboratorien e. V.“, seine Sympathisanten und seine kämpferischen Mitglieder hätten damit ihre politische Hauptforderung durchgesetzt und müssen nicht mehr Jagd auf Politiker machen, die nach ihrer Wahl vergaßen, was sie im Wahlkampf versprochen hatten.

Keinesfalls verschwiegen sollten die Versuche unserer Gegner bleiben, die uns weiterhin in ihrem sozialistischen System gefangen halten wollen. Freuen Sie sich deshalb auf unsere nächste, diesbezüglich unterhaltsame E-Mail!

Mit den besten Grüßen von der schönen Nordseeküste bleibe ich

Ihr-Herbert-Stolle
Herbert Stolle
Bundesvorsitzender

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Tel.: 04721-554411 • Fax: 04721-554412 • E-Mail: info@fvzl.dewww.fvzl.dewww.herbert-stolle.de
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