FVZL Newsletter Nr. 3

FVZL Newsletter - Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

Nr. 3 / 07.03.2018

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen, Förderer und Sympathisanten!

„Wer die Zukunft gestalten will, muss die Vergangenheit kennen.“

Mit dieser lapidaren Feststellung möchten wir Sie einführen in die Geschichte des deutschen  Zahntechnikerhandwerks, in die Zeit, bevor dieser Handwerksberuf seine Freiheit verlor.

Von äußeren Einflüssen weitestgehend verschont, in direkter und ungestörter Beziehung zu unseren Kunden, den Zahnärzten und Zahnärztinnen arbeitend, hatte sich das deutsche Zahntechnikerhandwerk innerhalb nur eines knappen Jahrhunderts zu einem hochqualifizierten, gut bezahlten und weltweit
anerkannten Handwerksberuf entwickelt.

In dem scharfen Wind des freien Wettbewerbs behaupteten sich die Tüchtigen und die Fleißigen auf die natürlichste Weise und wurden dafür auch als Unternehmer mit einem angemessenen Einkommen belohnt.

Es geschah im Jahr 1980. Eine SPD/FDP-geführte Bundesregierung war tief zerstritten und kurz vor ihrer vorzeitigen Auflösung. Wie zum Beweis ihrer Inkompetenz, verabschiedeten sie noch ein weder „soziales“ noch „liberales“ Gesetz, mit dem das bisher freie Zahntechnikerhandwerk in die Zwänge der
Reichsversicherungsordnung (RVO-heute SGB V) eingebunden wurde.

Wie sich schon sehr bald herausstellte: Ein schwerwiegender Fehler, sowohl politisch als auch wirtschaftlich und moralisch. Über die Folgen dieser Fehlentwicklung werden wir Sie in unserer Nr. 4 informieren.

Mit den besten Grüßen von der schönen Nordseeküste bleibe ich

Ihr-Herbert-Stolle
Herbert Stolle
Bundesvorsitzender

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