FVZL Newsletter Nr. 9

FVZL Newsletter - Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

Nr. 9 / 18.04.2018

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen, Förderer und Sympathisanten!

Als Folge einer staatlich verordneten Zwangseinbindung in die RVO (heute SGB V), hat das deutsche Zahntechnikerhandwerk seine Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung verloren.

Über die Aus- und Nebenwirkungen dieser perversen Reglementierung haben auch wir vom FVZL ausführlich berichtet: Lohndumping, unlauterer Wettbewerb, Steuerhinterziehung, Korruption, Abrechnungsbetrug, Schwarzarbeit und die Verbreitung von Fake-News zwecks Diskriminierung aller Kollegen, die sich gegen diese verhängnisvolle Fehlentwicklung zur Wehr setzten, prägten und prägen u. a. das Umfeld eines ehemals weltweit geachteten und bewunderten deutschen Handwerksberufes. Die Anzahl der Auszubildenden hat sich mehr als halbiert, weil kaum ein Schulabgänger so blöd ist, in einen Beruf ohne Zukunft zu investieren.

Naiv, beinahe rührend sind die Versuche mancher Kollegen zu nennen, sich durch die Etablierung sogenannter Selbsthilfegruppen ein paar Vorteile innerhalb des Unrechtsystems zu verschaffen. Sie erstreiten sich innerhalb der Gefängnisordnung ein paar Minuten länger Hofgang, ein Stück Fleisch in der Suppe oder die Genehmigung, einen der Zensur unterworfenen Artikel für die Hauszeitung schreiben zu dürfen. Sie sind vergleichbar mit einem Reiseveranstalter, der in einer Haftanstalt für Lebenslängliche Werbeprospekte für „Last-Minute-Reisen“ verteilt. (siehe nachfolgende Karikatur)

Kommen wir zurück zu der rauen Wirklichkeit. Die Gewerkschaften u. a. die IG-Metall, Verdi oder die der Eisenbahner, vertreten Millionen ihrer Mitglieder, die doppelt so viel verdienen wie die Mehrheit deutscher Zahntechniker/Innen. Unter Hinweis auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten fordern sie Lohnerhöhungen in Höhe von 6 Prozent. Sie haben nicht nur das Recht, sie haben auch die Macht zur Durchsetzung; es sei ihnen von Herzen gegönnt!

Im Vergleich dazu sind die Löhne deutscher Zahntechniker/Innen im Laufe der Jahre um bis zu 40 Prozent eingeschmolzen worden. Unsere Branche dämmert der Altersarmut entgegen, während Lieferanten und Krisengewinner aus Nah- und Fernost ihre windigen Geschäfte machen und immer mehr Arbeitsplätze für Lohnsklaven zum Beispiel in der Türkei und in China schaffen.

Die Lösung des Problems ist bekannt. Unser von kompetenten Beratern und Wissenschaftlern ausgearbeiteter Gesetzesvorschlag ist den zuständigen Politikern bereits vor einem Jahr zugestellt worden. In beeindruckender Übereinstimmung mit den aktuellen Grundsatzaussagen der meisten in Deutschland etablierten Parteien, fordert unser Handwerksberuf seine ihm entzogene Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung zurück. Ein „Weiter so“ darf es nicht geben!

Das für heute letzte Wort erteilen wir gerne dem Nobelpreisträger Friedrich A. von Hayek: „Die wirksame Beschränkung von Macht ist das wichtigste Problem sozialer Ordnung. Der Staat ist für die Bildung einer solchen Ordnung nur insoweit unerlässlich, als er jeden vor Zwang und Gewalt aller anderen schützt. Aber sobald der Staat zu diesem Zweck mit Erfolg das Monopol auf Zwang und Gewalt selber beansprucht, wird er zugleich zur Hauptbedrohung individueller Freiheit.“

Mit den besten Grüßen von der schönen Nordseeküste bleibe ich

Ihr-Herbert-Stolle
Herbert Stolle
Bundesvorsitzender

Gefängnis SGB-V

Auf der Titelseite unserer Verbandszeitschrift „Der Sturmvogel“ Nr. 15 hat sich der FVZL mit aktiver Unterstützung des Karikaturisten Jimmy Albrand über die oftmals hilflosen Versuche amüsiert, mit denen sich ihre Kollegen durch die Gründung von Selbsthilfegruppen gegen die Folgen staatlicher Reglementierung über Wasser halten wollen.

Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien e.V. • Neue Reihe 33, 27472 Cuxhaven
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FVZL Newsletter Nr. 8

FVZL Newsletter - Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

Nr. 8 / 11.04.2018

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen, Förderer und Sympathisanten!

Vor genau einem Jahr präsentierten wir u. a. den im Bundestag vertretenen Parteien unseren Gesetzestext, mit dem wir Zahntechniker in Deutschland unsere verloren gegangene Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung zurück forderten.
Es folgten mehrere Monate lang Wahlkampf und eine ebenso lange Zeit der Regierungsbildung. Natürlich haben wir uns eingemischt und haben dabei auf die unterschiedlichste Weise Gesprächspartner gefunden, die Übereinstimmung signalisierten zwischen ihren Grundsatzprogrammen und unseren gesundheitspolitischen Forderungen.

Wir versuchen, Ihnen so kurz wie möglich die früheren Phasen der Konfrontation zu schildern, im Gegensatz zu der aktuellen, in unserem Sinne erfreulichen Entwicklung, die ein „weiter so“ nicht mehr zulassen wird.

SPD: Längst vergessen ist die Ära der Ministerin Ulla Schmidt, die mit ihren sozialistischen Blütenträumen ihre Partei ins Abseits und sich selber um ihr Amt brachte. Stattdessen dominiert die Forderung der Sozialdemokraten nach sozialer Gerechtigkeit ihren Wahlkampf 2018 und zeigte sich anhand vieler Beispiele deckungsgleich mit unserer Forderung nach Gerechtigkeit für fleißige und qualifizierte Handwerker.

FDP: Vergessen ist die Ära des Ministers Philipp Rösler, der mit seinem Wortbruch gegenüber unserem Handwerksberuf jede Glaubwürdigkeit verlor und seine Partei und sich selber aus dem Bundestag katapultierte. Stattdessen kam es in Übereinstimmung mit unserer Forderung nach Eigenverantwortung zu einem glanzvollen Comeback der FDP unter Christian Lindner, der lieber auf eine Regierungsbeteiligung verzichtete, als seine liberale Eigenständigkeit aufs Spiel zu setzen.

CSU: Keinesfalls vergessen ist die Politik des Gesundheitsministers Horst Seehofer, der uns vorübergehend die Freiheit zurückgeben konnte und damit als „zuverlässiger Freund fleißiger Handwerker“ geehrt wurde. Es gibt für uns keinen Zweifel, dass wir uns bei den bevorstehenden Abstimmungen auch weiterhin auf die CSU verlassen können, die damit auch bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Bayern als Symbol für ihre Zuverlässigkeit belohnt werden wird.

CDU: Vergessen dürfen wir die Ära des Ministers Hermann Gröhe, unter dessen Verantwortung ein paar profilneurotische Fake-News-Verbreiter im Namen der CDU den Versuch machten, unsere Forderung nach einem freien und gerechten Wettbewerb zu diskreditieren. Die Wahrheit siegte, nicht zuletzt durch das Eingreifen des Berliner Verwaltungsgerichtes. Hermann Gröhe wurde ausgemustert. Stattdessen gibt es kein „weiter so“ unter der Führung des neuen, trotz seiner Jugend qualifizierten und mutigen Gesundheitsminister Jens Spahn. Er wird zum Hoffnungsträger der neuen Generation, indem er die Freiheit, die Gerechtigkeit und die Eigenständigkeit, für die er sich bereits seit Beginn seiner politischen Laufbahn auch persönlich eingesetzt hatte, ebenso uns Zahntechnikern in Deutschland zugestehen  wird.

Von den „Grünen“, den „Linken“ und der AfD liegen uns noch keine belastbaren Aussagen vor. Wir freuen uns jedoch über jede weitere Zustimmung.

Mit den besten Grüßen von der schönen Nordseeküste bleibe ich

Ihr-Herbert-Stolle
Herbert Stolle
Bundesvorsitzender

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FVZL Newsletter Nr. 7

FVZL Newsletter - Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

Nr. 7 / 04.04.2018

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen, Förderer und Sympathisanten!

Welchen Nutzen hat unsere Forderung nach einem freien Wettbewerb und wer gehört dabei zu unseren Freunden und Befürwortern? Gerne haben wir Ihnen aus einer Vielzahl von Antworten ein Dutzend ausgesucht. Ohne das oftmals übliche Fachchinesisch, einfach und verständlich.

1. Die über 6.000 Dental-Labor-Inhaber in Deutschland können wieder frei über die Preise ihrer handwerklichen Produkte entscheiden und müssen nicht nur – wie bisher – einen ruinösen Wettbewerb unterhalb der Zwangspreishöhe ertragen.

Die planwirtschaftlich-typischen Nebenwirkungen wie unlauterer Wettbewerb, Korruption,  Abrechnungsbetrug und Schwarzarbeit, dürften sich dann auch in Luft auflösen.

2. Die lohnabhängigen über 60.000 Zahntechniker müssen sich mit ihrer berechtigten Forderung nach einer Lohnerhöhung nicht mehr länger mit dem Totschlagargument abspeisen lassen, dass eine Erhöhung der Personalkosten angesichts der zu niedrigen Zwangspreise nicht möglich ist. Auch der
zynische Hinweis auf die Segnungen des Mindestlohnes wäre nicht mehr auf sie anwendbar.

3. Die Ausbildungsverhältnisse, die sich im Hinblick auf die düsteren Zukunftsprognosen für deutsche Zahntechniker inzwischen halbiert haben, werden nicht ansteigen.

4. Ältere Laborinhaber, die ihre Laboratorien zwecks Sicherung ihres Rentenalters an Nachfolger abgeben wollen, erhalten wieder eine Chance, während sie angesichts der aktuellen trostlosen Situation keinen Nachfolger gefunden haben.

5. Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) werden keinen Unterschied spüren, weil sie ohnehin nur einen preisunabhängigen Festzuschuss für Zahnersatz leisten. Zeitaufwändige Verhandlungen über die Höhe der Zwangspreise blieben ihnen in Zukunft erspart.

6. Die privaten Krankenkassen (PKV) müssen nicht länger erdulden, mit den ihnen aufgebürdeten überhöhten Preisen die Defizite im GKV-Bereich zu subventionieren.

7. Das Bundeskartellamt sieht sich in seiner Grundsatzaussage bestätigt, dass die Zwangseinbindung des Zahntechnikerhandwerks wettbewerbswidrig ist. „Wer mehr Wettbewerb will, muss diesen auch zulassen.“

8. Die Zahnärzte/Innen in Deutschland, die ein eigenes Praxislabor betreiben, entgehen dem bisherigen Vorwurf, mit ihrem Eigenlabor „Rosinenpickerei“ zu betreiben. Denn der freie Wettbewerb wird auch ihr
Handeln positiv beeinflussen.

9. Die Patienten haben die Möglichkeit einer umfassenden, fairen Behandlung, werden nicht mehr nach Patienten erster und zweiter Klasse sortiert und können sich in einer immer globaler werdenden Angebotswelt in jeder Beziehung frei im Sinne von Preis und Qualität entscheiden.

10. Politiker aller Parteien, die nicht müde werden, sich als Kämpfer für die Freiheit des mündigen Bürgers, für Gerechtigkeit und Eigenverantwortung einzusetzen, erhalten mit ihrer Zustimmung zu unserem „Raus aus dem SGB V“ ihre verloren gegangene Glaubwürdigkeit zurück.

11. Die Zahntechnikerinnungen und deren VDZI können sich wieder auf ihre ureigenen, im Sinne der Handwerksordnung festgelegten Aufgaben konzentrieren. Ob ihre Funktionäre allerdings weiterhin ihre völlig überhöhten Aufwandsentschädigungen kassieren dürfen, bleibt dem Votum ihrer inzwischen halbierten Mitgliederschaft vorbehalten.

12. Der „Freie Verband Zahntechnischer Laboratorien e. V.“, seine Sympathisanten und seine kämpferischen Mitglieder hätten damit ihre politische Hauptforderung durchgesetzt und müssen nicht mehr Jagd auf Politiker machen, die nach ihrer Wahl vergaßen, was sie im Wahlkampf versprochen hatten.

Keinesfalls verschwiegen sollten die Versuche unserer Gegner bleiben, die uns weiterhin in ihrem sozialistischen System gefangen halten wollen. Freuen Sie sich deshalb auf unsere nächste, diesbezüglich unterhaltsame E-Mail!

Mit den besten Grüßen von der schönen Nordseeküste bleibe ich

Ihr-Herbert-Stolle
Herbert Stolle
Bundesvorsitzender

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FVZL Newsletter Nr. 6

FVZL Newsletter - Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

Nr. 6 / 28.03.2018

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen, Förderer und Sympathisanten!

Apropos Korruption. Wir hätten es uns leicht machen können mit der Behauptung: „ Wenn ein Staat uns und anderen Akteuren im Gesundheitswesen durch ein Übermaß an Bürokratie und Bevormundung unsere Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung entzieht, ist er selber Schuld, dass sich die Korruption ausbreitet.“ Das jedoch wäre die Kapitulation gewesen, nicht zuletzt auf Kosten der Schwachen und der Patienten.

Stattdessen haben wir „Freien Zahntechniker“ gegen die Korruption gekämpft, fast zehn Jahre lang. Und wir hatten Verbündete, abgesehen von den Staatsanwaltschaften und ihren Sonderkommissionen, waren es mutige Kollegen, ehrliche Zahnärzte, engagierte Politiker und nicht zuletzt unsere Freunde
bei Transparency-International.

Denn Korruption ist ein Skandal! Weltweit. Das ist keine Leerformel, denn Korruption ist das Wort für Vergehen, die es nicht mehr geben dürfte, weil bereits die Moral sie verbietet und der historische Fortschritt allein schon sie hätte überwinden müssen.

Bereits in der Zusammenarbeit zwischen in Deutschland tätigen Dental-Laboratorien und ihren Auftraggebern ermittelten wir dreißig Methoden der unmoralischen Vorteilsgewährung, die allein deshalb nicht gerichtlich geahndet werden konnten, weil der Gesetzgeber im Strafgesetzbuch eine Lücke gelassen hatte.

So kam es in der Mitte des Jahres 2016 zu der Verabschiedung des „Antikorruptionsgesetz im Gesundheitsweisen“, das den Zuwiderhandelnden mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bedroht.

Dass wir uns mit diesem Engagement nicht nur Freunde gemacht hatten, mussten wir wohl oder übel in Kauf nehmen. Dabei hätten wir bei unseren Kampf für die Wiedererlangung unserer verloren gegangenen Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung jede Stimme gebraucht.

Ein guter Grund, dass wir Ihnen in der nächsten E-Mail den Kreis unserer Freunde und Befürworter vorstellen.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest und bleibe wie stets

mit den besten Grüßen von der schönen Nordseeküste

Ihr-Herbert-Stolle
Herbert Stolle
Bundesvorsitzender

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FVZL Newsletter Nr. 5

FVZL Newsletter - Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

Nr. 5 / 21.03.2018

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen, Förderer und Sympathisanten!

„Wenn man mich daran hindert, mein Geld auf anständige Weise zu verdienen, dann muss ich es eben auf unanständige Weise verdienen.“

Diese Aussage machte mir gegenüber ein bislang durch und durch seriöser und ehrenwerter Geschäftspartner. Vermutlich ahnte er nicht, dass er mit diesem einen Satz auf den Punkt gebracht hatte, was viele Tausend der ebenfalls Betroffenen dachten und fühlten, bevor sie dem Staat gegenüber ihre Loyalität aufkündigten.

Unter der Knute der durch den Gesetzgeber einseitig bevorzugten Krankenkassen, die eine  „Verhandlung“ schon zu ihren Gunsten entschieden, bevor sie überhaupt begonnen hatte, flankiert durch immer wiederkehrende Eingriffe der Sozial- und Gesundheitspolitik, verkümmerte das einstmals
stolze und erfolgreiche Zahntechnikerhandwerk zu einer Gruppe ängstlicher Bittsteller, die ihren unternehmerischen Elan ersetzt hatten durch eine bestenfalls schlitzohrige Suche nach gelegentlichen Gesetzeslücken.

Es folgten all jene Verhaltensweisen, die uns hinlänglich bekannt sind an dem Beispiel jener Länder unserer „besten aller Welten“, die noch immer planwirtschaftlich regiert werden. Das wären u. a. die Korruption, der Abrechnungsbetrug, Schwarzarbeit, fantasievolle Methoden des unlauteren
Wettbewerbs, Lohndumping und Steuerhinterziehung.

Besonders findige Zwischenhändler verlagerten die Herstellung von Zahnersatz „made in germany“ in den nahen bzw. fernen Osten, wo ausbeutbare Arbeitssklaven für einen Hungerlohn bereit standen, den deutschen Markt mit billigem Zahnersatz zu versorgen.

Nach aktueller Schätzung werden fast dreißig Prozent des in Deutschland eingesetzten Zahnersatzes in diesen Ländern angefertigt. Ein „Dorado“ für Kriminelle, über die wir gerne in der nächsten E-Mail ein wenig berichten möchten.

Mit den besten Grüßen von der schönen Nordseeküste bleibe ich

Ihr-Herbert-Stolle
Herbert Stolle
Bundesvorsitzender

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FVZL Newsletter Nr. 4

FVZL Newsletter - Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

Nr. 4 / 14.03.2018

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen, Förderer und Sympathisanten!

Freiheit oder Sozialismus? Diese mehr rhetorische Frage legte sich wie eine Wolke aus Blei über das bislang freie Zahntechnikerhandwerk. Im Vergleich zu anderen, freien Handwerksberufen wurden bei uns zunächst die Preise und in deren Folge die Löhne um 30 bis 40 Prozent geschmälert.

Die Auszubildenden erhielten bei uns weniger als die Hälfte anderer Berufe und wurden schon während ihrer Lehrzeit als Hilfskräfte missbraucht. Im Vergleich zu der Zeit vor der Zwangseinbindung sank die Zahl der Ausbildungsverträge auf unter 50 Prozent.

Besonders dramatisch wirkte sich die sozialistische Planwirtschaft auf die Lebensplanung des mittelständischen Laborinhabers aus. Während er bisher sein Lebenswerk nach Erreichung seines Rentenalters entweder durch Verkauf, Verpachtung oder durch Weitergabe an seine Kinder zu einem Teil seiner Alterssicherung machen konnte, hatte sich diese Form der Lebensplanung in Luft aufgelöst. Immer seltener fanden diese Kollegen einen Nachfolger. Ihre eigenen Nachkommen hatten sich angesichts des selber beobachteten Elends einen anderen Beruf gesucht, sodass unsere selbständigen Kollegen noch über ihren 65. Geburtstag hinaus weiter arbeiten mussten, um schließlich ihr Lebenswerk auf dem Schrottplatz der Geschichte zu entsorgen.

Der wirtschaftliche Zerfall des deutschen Zahntechnikerhandwerks wurde begleitet von einer systematischen Entwertung der Bereiche Ethik, Moral und der Kollegialität. Darüber werden wir Ihnen ausführlich berichten in unserer E-Mail Nr. 5.

Mit den besten Grüßen von der schönen Nordseeküste bleibe ich

Ihr-Herbert-Stolle
Herbert Stolle
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FVZL Newsletter Nr. 3

FVZL Newsletter - Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

Nr. 3 / 07.03.2018

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen, Förderer und Sympathisanten!

„Wer die Zukunft gestalten will, muss die Vergangenheit kennen.“

Mit dieser lapidaren Feststellung möchten wir Sie einführen in die Geschichte des deutschen  Zahntechnikerhandwerks, in die Zeit, bevor dieser Handwerksberuf seine Freiheit verlor.

Von äußeren Einflüssen weitestgehend verschont, in direkter und ungestörter Beziehung zu unseren Kunden, den Zahnärzten und Zahnärztinnen arbeitend, hatte sich das deutsche Zahntechnikerhandwerk innerhalb nur eines knappen Jahrhunderts zu einem hochqualifizierten, gut bezahlten und weltweit
anerkannten Handwerksberuf entwickelt.

In dem scharfen Wind des freien Wettbewerbs behaupteten sich die Tüchtigen und die Fleißigen auf die natürlichste Weise und wurden dafür auch als Unternehmer mit einem angemessenen Einkommen belohnt.

Es geschah im Jahr 1980. Eine SPD/FDP-geführte Bundesregierung war tief zerstritten und kurz vor ihrer vorzeitigen Auflösung. Wie zum Beweis ihrer Inkompetenz, verabschiedeten sie noch ein weder „soziales“ noch „liberales“ Gesetz, mit dem das bisher freie Zahntechnikerhandwerk in die Zwänge der
Reichsversicherungsordnung (RVO-heute SGB V) eingebunden wurde.

Wie sich schon sehr bald herausstellte: Ein schwerwiegender Fehler, sowohl politisch als auch wirtschaftlich und moralisch. Über die Folgen dieser Fehlentwicklung werden wir Sie in unserer Nr. 4 informieren.

Mit den besten Grüßen von der schönen Nordseeküste bleibe ich

Ihr-Herbert-Stolle
Herbert Stolle
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FVZL Newsletter Nr. 2

FVZL Newsletter - Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

Nr. 2 / 28.02.2018

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen, Förderer und Sympathisanten!

Danke für Ihre großartige Reaktion auf unsere E-Mail Nr. 1!

Gerne beantworten wir Ihre Fragen und beginnen mit: „Wie lautet die von dem FVZL geforderte Gesetzesänderung?“

„Die Bundesregierung wird das Recht der Festzuschüsse für zahntechnische Leistungen nach Maßgabe des Fünften Sozialgesetzbuches einer generellen Revision unterziehen. Die Vergütung sämtlicher zahntechnischer Arbeiten wird künftig auch für gesetzlich krankenversicherte Patienten nicht länger den
Preisregelungen des Festzuschusssystems nach dem Fünften Sozialgesetzbuch unterworfen. An die Stelle der planwirtschaftlichen Handlungsinstrumentarien bundeseinheitlicher Leistungsverzeichnisse tritt wieder eine Qualitäts- und Preisbildung unter marktwirtschaftlichen Verhältnissen.

Die §§55, 56, 57 und 88 SGB V werden aufgehoben.

§55 SGB V erhält folgende Fassung:

Versicherte haben bei medizinisch notwendiger Versorgung mit Zahnersatz einschließlich Zahnkronen und Suprakonstruktionen Anspruch auf diejenigen zahntechnischen Leistungen, die dem zahnmedizinisch üblichen Standard entsprechen. Krankenkassen und ihre Mitglieder haben sich im Rahmen freier Tarifwahl über die Finanzierung der Kosten für zahntechnische Versorgung zu
verständigen. Einigen sich Krankenkassen und ihre Versicherten nicht über die Finanzierung dieses Versorgungsspektrums im Rahmen eines tariflich ausgewiesenen Zusatzbeitrages auf den allgemeinen
Krankenversicherungsbeitrag, so ist der für die zahntechnische Leistung erforderliche Vergütungsaufwand des Zahntechnikers den Versicherten in vollem Umfange von der Krankenkasse zu erstatten.

Die gesetzliche Neuregelung wird von den Koalitionspartnern innerhalb eines Kalenderjahres seit der Bundestagswahl 2017 als Gesetz in Kraft gesetzt.

Mit den besten Grüßen von der schönen Nordseeküste bleibe ich

Ihr-Herbert-Stolle
Herbert Stolle
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FVZL Newsletter Nr. 1

FVZL Newsletter - Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

Nr. 1 / 21.02.2018

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen, Förderer und Sympathisanten!

Unser FVZL-Kampfblatt „Der Sturmvogel“ hat seit seiner Erstausgabe mit inzwischen 164.000  Exemplaren alle drei Monate Dental-Labor-Inhaber, Zahnärzte, Politiker, Journalisten, Schulen, Förderer und Sympathisanten erreicht.

Neben vielen aktuellen Informationen aus der Welt der Gesundheitspolitik wurde immer wieder auf die Forderung der deutschen Zahntechniker hingewiesen, die ihre verloren gegangene Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung von der Politik zurück haben wollen.

Die aktuelle politische Lage zeigt eine beeindruckende Übereinstimmung dieser Forderung mit den Grundsatzaussagen der im deutschen Bundestag vertretenen Parteien. Für diese Phase der Vertrauensbildung und der Suche nach weiterer Übereinstimmung wurde von dem FVZL-Bundesvorstand Vertraulichkeit angeordnet, damit nicht wieder irgendwelche Fake-News-Verbreiter den erreichten Frieden stören können.

Mit anderen Worten: Die bundesweite Herausgabe unseres „Der Sturmvogel“ wird vorübergehend ausgesetzt. Stattdessen wird eine von uns ausgesuchte, vertrauenswürdige Elite je nach Notwendigkeit per E-Mail über den Stand der Entwicklung informiert und in die Entscheidung mit eingebunden.

Sobald sich in dem neu gewählten Bundestag eine Mehrheit gebildet hat, die sich u. a. in unserem Sinne für die Freiheit, die Gerechtigkeit und die Eigenverantwortung des mündigen Bürgers entschieden hat, werden wir den „Sturmvogel“ wieder aufleben lassen und beginnend mit einer Sonderausgabe bundesweit alle daran beteiligten Akteure als die „zuverlässigen Freunde fleißiger Handwerker“ feiern.

Wie erfolgreich und befreiend dieser Vorgang sein kann, haben wir schon einmal demonstriert, mit Horst Seehofer als Bundesgesundheitsminister!

Mit den besten Grüßen von der schönen Nordseeküste bleibe ich

Ihr-Herbert-Stolle
Herbert Stolle
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Der Sturmvogel – Nr. 18

Der Sturmvogel, die Mitgliederzeitung des Freien Verbandes Zahntechnischer Laboratorien (FVZL) erscheint jeweils zum Anfang eines Quartals und ist gegen eine Schutzgebühr auch für Nichtmitglieder bei der Bundesgeschäftsstelle des FVZL erhältlich.
FVZL Sturmvogel Nr. 18

Der Sturmvogel Nr. 18

Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien e.V. – Oktober 2017

  • Im Namen der Wahrheit
  • Glückwünsche an alle wieder gewählten und neu gewählten Mitglieder des Deutschen Bundestages!
  • Fake News …

Lesen Sie den Sturmvogel Nr. 18 im PDF-Format
(Das PDF öffnet sich in einem neuen Fenster.)

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