Wir eröffnen die Diskussion und bitten um Ihre Meinung, im Idealfall um Ihre Zustimmung!

Worum geht es?

Die existenzvernichtende Einbindung des deutschen Zahntechnikerhandwerks in die RVO – aktuell SGB V – war ein politischer Fehler. Die Einbindung hat spätestens seit der Einführung der Festzuschüsse für Zahnersatz im Jahre 2005 ihre letzte noch scheinbare Rechtfertigung verloren.
Führende Politiker aus CDU/CSU und FDP stimmten der Forderung der Zahntechniker nach „Raus aus dem SGB V“ zu, bis September 2009 mit der Einschränkung: gegen Ulla Schmidt ist das nicht zu machen.“
In einer beispiellosen Kampagne unter dem Titel:
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Ist das deutsche Zahntechnikerhandwerk noch zu retten ?

kämpften die Zahntechniker unter der Führung  des Freien Verbandes Zahntechnischer Laboratorien e. V. (FVZL) drei Jahre lang gegen Ulla Schmidt und ihre roten Genossen.
Das Ergebnis ist bekannt.
Am 12. Mai 2010 kam es in Berlin zu einem langfristig vorbereiteten Gespräch zwischen dem neuen Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) und dem Bundesvorsitzenden des FVZL Herbert Stolle (CDU). (siehe Bericht: Der Minister und der Meister)
Ob nun aufgrund falscher Informationen oder aus Desinteresse, der Minister hatte keine Ahnung von den Problemen der Zahntechniker und lehnte deren Forderung nach Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung ab.
Statt dessen konterkarierte der FDP-Minister sämtliche Grundsatzaussagen, mit denen seine Partei am 29.09.2009 ihr gutes Wahlergebnis erreicht hatte. (siehe Bericht: Nach der Wahl ist vor der Wahl).

Daraus ergibt sich für den verantwortungsbewussten Befürworter der aktuellen Regierungskoalition die Frage:
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Ist die FDP in Deutschland noch zu retten ?

Ein FDP-Gesundheitsminister verteidigt Planwirtschaft und Bürokratie, will die Eigenverantwortung mittelständischer Unternehmer zu Gunsten staatlicher Aufsicht ausschalten und fördert damit Firmenpleiten und den Verlust deutscher Arbeits- und Ausbildungsplätze.
Würde die FDP-Führung eine derartige Abkehr von ihren liberalen Grundsätzen unterstützen, würde sie ein Klima der Verunsicherung schaffen und bereits bei der nächsten Wahl unter der 5-Prozent-Grenze landen !
Natürlich wissen wir, das maßgebliche Politiker unsere Forderung nach Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung unterstützen.
Wir haben uns deshalb bis zum 20. Juni 2010 eine „Feuerpause“ verordnet und bitten eindringlich unsere Kollegen, Parteifreunde und mit uns sympathisierende Politiker, uns bis dahin ihren Vorschlag zur Lösung des Problems zu vermitteln.