Stunde der Wahrheit

Juli 2007

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Der Verband Deutscher Zahntechniker Innungen (VDZI) löst keine Probleme –
er ist das Problem.

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Zu dieser Überzeugung sind die Mitglieder des FVZL schon vor Jahren gekommen. Obwohl der VDZI die wirtschaftliche Situation des deutschen Zahntechnikerhandwerks als katastrophal bezeichnet, verweigert er beharrlich die Rückkehr zum freien Wettbewerb.

Nun erhält der FVZL unerwartete Zustimmung. Ausgerechnet ZTM. Klaus Pogrzeba, ehemaliger Obermeister aus Württemberg, macht sich in der „DZW“, Ausgabe vom 11.7.2007, über eine ganze Seite lang mit einem „Rund-um-Schlag“ Luft und berichtet über die VDZI Delegiertenversammlung, die im Juni 2007 in Dresden stattgefunden hat.
Pogrzeba stellt den Delegierten und Obermeistern ein vernichtendes Urteil aus. Er bezweifelt, ob die Delegierten überhaupt wüssten, was draußen in den Betrieben los sei. Er ver-misst jeden konstruktiven Ansatz für die Lösung der Auftragskrise. Er vermerkt bei vielen Rednern das Fehlen jeglicher Erziehung, so dass sich diese Repräsentanten des Zahntechnikerhandwerks ungeniert blamieren konnten.

Manche der Obermeister beschrieb er als undemokratisch, unsachlich, eitel und unfähig; sie seien keine Unternehmer, sondern Unterlasser.

Sein Fazit: Die Existenz des VDZI steht auf dem Spiel. In der Schlagzeile seines Gefühls-‚ ausbruches steht die Behauptung: „Die Existenz aller Labore in Deutschland hängt von einem funktionierenden VDZI ab.“

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An dieser Stelle meldet sich der Freie Verband Zahntechnischer Laboratorien zu Wort.

Der Kommentar seines Bundesvorsitzenden, ZTM. Herbert Stolle, fällt kurz und knapp aus: „Im Gegensatz zu Pogrzeba bin ich der Auffassung, dass die Existenz des VDZI von funktionierenden Laboratorien abhängt. Das Geschrei dieses ehemaligen Obermeisters und jetzigem Delegierten aus Württemberg soll wohl darüber hinweg täuschen, dass er selber einen entscheidenden Anteil hatte an der Fehlentwicklung des deutschen Zahntechnikerhandwerks.

Unsere rechtzeitigen Warnungen und aktuellen Analysen haben sich als richtig erwiesen -jederzeit nachprüfbar für jeden, der nicht nur lesen, sondern auch denken kann.

Deshalb begnüge ich mich mit einem Zitat aus dem Jahr 1994:

Kollegen, die wir im freien Wettbewerb spielend überholt hatten, kamen uns nun als Geisterfahrer auf der standespolitischen Autobahn entgegen, verursachten eine Karambolage nach der anderen und vollendeten als Funktionäre das, was ihnen als Mitbewerber nicht gelungen war: die Zerstörung unserer ehemals gesunden Betriebe.“



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Unsere Forderung nach Streichung des Wortes „Zahntechnik“ aus dem SGB V haben wir nach der Einführung der Zahnersatz- Festzuschüsse in bisher fünf Stufen vorgetragen. Zuerst sachlich, dann begründend, später politisch-diplomatisch und schließlich aggressiv.

Zu der fünf Stufen Strategie sind folgene politischen Informationen erschienen, die Sie sich im Pdf-Format herunterladen können.

Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 1
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 2
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 3
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 4
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 5