Stolle auf Tour – Ist das deutsche Zahntechnikerhandwerk noch zu retten?

Während eines etwa 45-minütigen Vortrages spricht Herbert Stolle über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Zahntechniker in Deutschland.
Seine Zuhörer sind Zahntechniker, Meister und Auszubildende, Zahnärzte, Politiker, Berufsschüler und Lehrer. Herbert Stolle diskutierte mit Beratern der Handwerkskammern, mit Unternehmern und Journalisten.

Stolle auf Tour

Stolle auf Tour

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Das Problem

Die seinerzeitige Einbindung des deutschen Zahntechnikerhandwerks in die Reichsversicherungsordnung (RVO) war ein in jeder Beziehung schwerwiegender Fehler gewesen.

Die Rechnung des Gesetzgebers, mit dieser Maßnahme Einfluss nehmen zu können auf die Beitragssatzstabilität der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ging nicht auf.

Statt dessen wurde die Infrastruktur des deutschen Zahntechnikerhandwerks zerstört. Aus dem ehemals kleinen, aber selbständig und erfolgreich arbeitenden Handwerksberuf wurde ein Häufchen armseliger Bittsteller, die ihre unternehmerische Kreativität eintauschen mussten gegen eine bestenfalls schlitzohrige Suche nach Gesetzeslücken.

Das deutsche Zahntechnikerhandwerk wurde systematisch von der allgemeinen Lohn- und Preisentwicklung abgekoppelt. Die Folge sind Firmenpleiten, Abbau deutscher Arbeits- und Ausbildungsplätze und Lohndumping.
Im Dunstkreis des geltenden Unrechts übernehmen geldgierige Krisengewinnler die Regie, gedeihen Korruption und Abrechnungsbetrug. Dubiose Handelsgesellschaften organisieren mit Hilfe nah- und fernöstlicher Anbieter Umgehungsstraftatbestände.
Kurz gesagt: das ganz normale Bild, wie überall auf der Welt, sobald sozialistische Ideologen die Macht ergriffen haben.

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Die Lösung

Wir, stellvertretend der FVZL für alle Zahntechniker, fordern die sofortige Streichung des Wortes ‚Zahntechnik“ aus dem Sozialgesetzbuch V (SGB V).
Besonders seit dem Krankenkassen für Zahnersatz nur noch Festzuschüsse zahlen, gibt es keinen Vorwand mehr, das deutsche Zahntechnikerhandwerk weiterhin zu versklaven.

Einziges Hindernis auf unserem Weg zu mehr Freiheit und Gerechtigkeit ist Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Sie hat die Maske fallen lassen und strebt ein staatliches Gesundheitswesen an. Dabei stören selbständig denkende und eigenverantwortlich handelnde Dental Labor Inhaber.
Auf unserer Seite stehen inzwischen die FDP, die CDU/CSU, Arbeitgeberverbände, Mittelstandsvereinigungen, Wissenschaftler, Ärzte, Zahnärzte, Handwerkskammern, die 3.000 Dental Labors, die nicht mehr Mitglied einer Innung sind, sowie auch Arbeitnehmervertretungen und mit Sicherheit jene 60.000 Zahntechniker, die entweder bereits arbeitslos wurden oder deren Löhne im Laufe der letzten Jahre in den Keller gegangen sind.

Seit Anfang 2008 hat der FVZL-Bundesvorsitzende Herbert Stolle mit Unterstützung mitgliederstarker Verbände aus den Bereichen Mittelstand und Gesundheitswesen die Aufgabe übernommen, die Kräfte dieser Verbände zu einer gemeinsamen politischen Aussage zu bündeln.
Aktueller Stand: Die Verbände sind unfähig, ihre Kräfte zu bündeln und zu einer gemeinsamen politischen Aussage zu kommen.

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Der Referent

Der Referent ZTM Herbert Stolle

Der Referent ZTM Herbert Stolle

Herbert Stolle aus Cuxhaven ist Zahntechnikermeister und Unternehmer. Als Bundesvorsitzender des „Freien Verbandes zahntechnischer Laboratorien .e V.“, sowie als Sprecher der CDU-Arbeitsgruppe Gesundheit im Landesfachausschuss Niedersachsen gilt Herbert Stolle als Fachmann für Gesundheitspolitik.

Seit über zwanzig Jahren ist Herbert Stolle als Trainer für Rhetorik und Dialektik tätig. Er war Chefredakteur einer Fachzeitschrift, ist Mitglied der Deutschen medizinischen Fach- und Standespresse e. V. und arbeitet als freier Journalist für mehrere Zeitungen und Fachzeitschriften.

Sein besonderes Engagement gilt der Förderung der Jugend. In seinen zeitweise bis zu zwölf Dental-Laboratorien wurden über 300 Lehrlinge ausgebildet. Für diese erfolgreiche Arbeit wurde Herbert Stolle vom Bundespräsidenten ausgezeichnet.

Wenn Sie diese Vortragsveranstaltung in Ihren Geschäftsräumen oder in Ihrem näheren Umfeld organisieren möchten, nutzen Sie bitte folgenede Kontaktadresse.
Das Gleiche gilt für Interview-Termine, die der Referent nach persönlicher Rücksprache vereinbart.

Kontakt-Adresse:
Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Gorch-Fock-Straße 27 • 27472 Cuxhaven
Tel. 0 47 21 – 55 44 11 • Fax: 0 47 21 – 55 44 12
E-Mail: info@fvzl.de • www.fvzl.de