Meinungsäußerungen unserer Mitglieder und Sympathisanten

Die Zustimmung für die standespolitischen Ziele des FVZL wächst ebenso wie die Ablehnung der aktuellen Gesundheitspolitik des BMG und der existenzvernichtenden Politik der Innungen und ihres VDZI.

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ZA Hans-Henning Bieg

ZA Hans-Henning Bieg

Unterstützung durch die Zahnärzte

Am weitesten voran ist das Bundesgesundheitsministerium bei den Zahntechnikern. Gegen sie läuft eine Doppelstrategie: Einmal durch die schon Jahrzehnte lange Verweigerung von Vergütungsanpassungen an die wirtschaftliche Entwicklung. Gegenüber Gewerkschaften und Beamten würde man sich dies nie erlauben können. Zum anderen durch die politisch Forcierung, die Patienten und die Zahnärzte zu veranlassen, den Zahnersatz im Ausland herstellen zu lassen. Dazu nimmt man Grauzonen, die man ja selbst schuf, gern in Kauf. Bei Bedarf liefern sie nämlich Stoff für Kampagnen gegen Zahnärzte und Zahntechniker. Das Ergebnis ist gewollt: Die schon weit fortgeschrittenen Vernichtung des deutschen Zahntechnikerhandwerks, das doch eine erstrangige Quelle des fachlichen Fortschrittes auf der ganzen Welt ist.

Das, was man mit den deutschen zahntechnischen Laboratorien tut, zeigt an, was man früher oder später mit allen Heilberufen tun wird: Sie werden erniedrigt zu rechtlosen Dienstleistern, die man bei Bedarf abschnüren kann.
Dabei wäre die Alternative bei den Zahntechnikern so einfach: den Beruf wieder aus dem SGB V herausnehmen, durch Festzuschüsse den Regulierungsbedarf des Staates auf das Notwendige beschränken. Genau das fordert der FVZL seit vielen Jahren.

ZA. Hans-Henning Bieg, Bremen
Ehem. Bundesvorsitzender des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ)

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ZTM Thomas Eigenbrod

ZTM Thomas Eigenbrod

Widerstand lohnt sich

Mit den merkwürdigsten Tricks versucht z. b. die Innung Nordbayern, frisches Geld in ihre Kassen zu spülen. Ich erhielt als Nicht-Innungsmitglied eine „Gebührenrechnung“ über Ausbildungsnachweis und Betreuungsgebühr in Höhe von 89,64 Euro pro Quartal. Auf meinen Widerspruch, verbunden mit der Frage, auf welcher Rechtsgrundlage diese „Gebühr“ erhoben werde, erhielt ich von der Innung, dieser Körperschaft des öffentlichen Rechts, keine Antwort.

ZTM. Thomas Eigenbrod, Bad Brückenau

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ZTM Henry Rogmans

ZTM Henry Rogmans

Innungsversammlung: Zeitverschwendung

Auf Einladung der niedersächsischen Innung, Kammerbezirk Oldenburg, bin ich als Nicht-Innungsmitglied nach Oldenburg gefahren, um mir anzuhören, was die Innung zu verkünden hatte.
Es war reine Zeitverschwendung! Soviel Unsinn auf einmal habe ich noch nicht gehört. Obermeister Lutz Wolf führte das große Wort. Ich reduziere seine Aussagen auf Stichworte; mehr Platz sollte ihm nicht zukommen: Werbung für Mitgliedschaft in der Innung – wir müssen eine starke Gemeinschaft sein – Zahnärzte haben an der Existenz der Labors kein Interesse, denn je billiger sie ZE einkaufen, desto höher ist ihr Honorar – Festzuschüsse müssen wieder abgeschafft werden, zurück zur Sachleistung – der neue Basistarif muss über die neue BEB definiert werden – wer als Labor kein AMZ-Betrieb ist, wird bald keine Aufträge mehr bekommen – der Patient muss sich vom Zahntechnikermeister beraten lassen können – der VDZI möchte am liebsten, dasss die Zahntechniker direkt mit den Patienten abrechnen dürfen.
Statt sich mit den wirklichen Problemen des Zahntechnikerhandwerks auseinander zu setzen, wurden wir mit nichtssagenden Phrasen abgespeist von einem Obermeister, der schon längst kein Labor mehr hat.

ZTM. Henry Rogmans, Delmenhorst

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ZTM Alexander Busch

ZTM Alexander Busch

Die neue BEB – Ein Flop

Obwohl ich hätte wissen müssen, was mich dort erwartet, hatte ich mich angemeldet für ein BEB-Abrechnungsseminar der Softwarefirma Datex. Das Ergebnis entsprach meinen Erwartungen: Die Kollegengruppe und ich wurden über sechs Stunden lang gelangweilt. Nach Aussage der Gastgeber hat die neue BEB 400.000 Euro gekostet. Das Geld muss natürlich wieder eingespielt werden. Dabei ist es der Firma Datex von den Innungen untersagt, Refazahlen und Preise in ihre Software einzuspeisen. Um zu dokumentierten, wie fleißig wir sind, sollen wir unsere Einzelpositionen zukünftig nicht mehr addieren, z. B. 3 x Hartgipsmodell, sondern zuerst Versand – Desinfektion – Löffel – Versanddesinfektion – Versand – Rückversand – Eingangsdesinfektion —, in chronologischer Reihenfolge.
Ich weiß genau, was meine Kunden sagen würden, wenn ich sie mit einem derartigen Unsinn attackieren würde. Die einzige Erkenntnis, die ich aus diesem Seminar mit nach Hause nahm, war die Richtigkeit meiner Entscheidung, bereits vor Jahren aus dem Kasperle-Verein, genannt Innung, ausgetreten zu sein.

ZTM. Alexander Busch, Ulm

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Ein alter Meister sieht rot

Die ausführlichste Meinungsäußerung erreichte uns aus München. Der inzwischen über 70-jährige Zahntechnikermeister Hans Banko, der bis heute und ein ganzes Leben lang ein begeisterter Laborinhaber gewesen ist, drückt seinen Unmut über die Bürokratie des VDZI, die Praxisferne seiner Akteure, die existenzvernichtende Politik des Bundesgesundheitsministeriums in drastischen und unmissverständlichen Formulierungen aus. Die „FVZL-aktuell-Redaktion“ wird die Ausführungen dieses erfahrenen Kollegen thematisch aufschlüsseln und in den nächsten Ausgaben veröffentlichen.

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Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender

Das deutsche Gesundheitswesen auf dem Weg in die Knechtschaft

Bestand vor zehn Jahren noch ein Funken Hoffnung, dass sich im deutschen Gesundheitswesen die Dinge zum Guten wenden könnten, so ist durch das sogenannte GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) diese Hoffnung völlig verschwunden. Das GKV-WSG stellt nichts anderes dar als eine konsequente Fortsetzung des staatlichen Dirigismus.
Der sogenannte Generationenvertrag ist schon lange kein Vertrag mehr, weil letztlich die nachwachsenden Generationen bereits jetzt extrem belastet sind.
Die Politik der Gleichmacherei geht sogar so weit, dass mit Einführung des Gesundheitsfonds zum 1.1. 2009 ein Einheitsbeitragssatz für alle gesetzlichen Krankenkassen gilt. Es ist zu befürchten, dass der Gesundheitsfonds letztlich zu einer Einheitskasse führt.
Durch die Schaffung des Spitzenverbandes BUND wird eine Zentralisierung der GKV vorgenommen. Die bisherige gemeinsame Selbstverwaltung wird durch eine staatliche Regulierungsbehörde ersetzt. Statt Bürokratieabbau findet ein Bürokratieaufbau statt.
Alles in allem wird der Wettbewerb durch das WSG nicht gestärkt, sondern im Gegenteil durch die vielfältigen staatlichen Interventionen weiter abgebaut werden.

Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender
Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, Universität Bayreuth
Direktor des „Instituts für angewandte Gesundheitsökonomie“

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Prof. Dr. med. Fritz Beske

Prof. Dr. med. Fritz Beske

Die Bundestagswahl 2009 – Schicksalswahl für das deutsche Gesundheitswesen

Voraussichtlich im Herbst 2009 wird der nächste Bundestag gewählt. Nach der jüngsten Gesetzgebung im Gesundheitswesen zeichnet sich ab, dass diese Wahl zu einer Schicksalswahl für das deutsche Gesundheitswesen und dabei insbesondere für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wird.
Das Ergebnis dieser Bundestagswahl können unabhängig von der Einbindung der Grünen drei Koalitionsmöglichkeiten sein. Die erste Möglichkeit ist die Fortführung der großen Koalition. Die Wahrscheinlichkeit, dass dann wiederum Frau Schmidt Bundesgesundheitsministerin würde, ist groß. Frau Schmidt verkündet schon heute, dass sie darauf wartet, eine Volksversicherung einzuführen. Die Einführung einer Einheitskasse wäre aus der bisherigen Entwicklung heraus ein weiterer logischer Schritt. Insgesamt würde die Entwicklung zu einer zentral gesteuerten und zentral kontrollierten Einheitsversicherung fortgesetzt, wenn auch zunächst mit gedämpften Trommelschlag. Das Ziel jedoch ist eindeutig.
Die zweite Möglichkeit ist eine reine Linkskoalition und damit eine Koalition aus SPD und der Linken. Beide Parteien sind Verfechter einer Volksversicherung. Der Weg in die Einheitsversicherung könnte umgehend vollzogen werden.
Die dritte Möglichkeit ist eine Koalition von Union und FDP, die einzige Koalition, die in der Lage wäre, das Rad der Geschichte noch einmal herumzureißen und den Weg zurückzufinden in das, was heute das deutsche Gesundheitswesen auszeichnet: Freiheitlich mit Selbstverwaltung, freier Arztwahl und Freiberuflichkeit.
Die Bundestagswahl 2009 wird damit zur Schicksalswahl für das deutsche Gesundheitswesen. Die Zukunft unseres Gesundheitswesens liegt in der Hand jedes einzelnen Wählers.

Prof. Dr. med. Fritz Beske
Direktor des von ihm gegründeten „Fritz- Beske-Instituts für Gesundheits-System- Forschung“, Kiel
Ehrenmitglied des FVZL

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Werner Weidhüner

Werner Weidhüner

Innovation und freies Unternehmertum

25 Jahre FVZL bedeuten 25 Jahre engagiertes Eintreten für freies Unternehmertum im Zahntechnikerhandwerk.
Unter der heutigen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt wurden 2005 die befundorientierten Festzuschüsse eingeführt. Dies führte bekanntermaßen zu dem dramatischen Umsatzeinbruch im Zahntechnikerhandwerk von rund 30 Prozent.
Gleichzeitig dringen global agierende Wettbewerber in den deutschen Markt ein und üben einen stärkeren Preisdruck aus als in der Vergangenheit. Wer sich in den letzten Monate Kronen und Brücken renommierter asiatischer Dental-Labors angesehen hat, musste feststellen, dass die Qualität und die Ästhetik mit den meisten in Deutschland hergestellten Arbeiten mindestens vergleichbar ist. Natürlich stehen deutsche Dental-Labors dieser Entwicklung nicht chancenlos gegenüber.
Von entscheidender Bedeutung ist der Wettbewerbsvorteil durch die räumliche Nähe zur Zahnarztpraxis und damit zum Patienten. Wird dieser Vorteil verstärkt durch kürzere Lieferzeiten (schnellere Versorgung der Patienten), lassen sich Preisnachteile leichter kompensieren.
Diese Vorteile müssen dem Patienten aber kommuniziert werden. Durch die zweifelsfrei stärker werdenden marktwirtschaftlichen Elemente ist der Zahntechniker als Unternehmer gefordert: Innovationen sichern den Fortbestand des Unternehmens, nicht der Fokus auf Auslandszahnersatz!
In diesem Sinne wünschen wir dem FVZL weiterhin die Kraft, sich für ein freiheitliches Unternehmertum einzusetzen.

Werner Weidhüner
Unternehmensberater mit großer Erfahrung im Dental-Bereich
Ehrenmitglied des FVZL

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ZTM Klaus Kanter

ZTM Klaus Kanter

Den Wandel meistern

Vor 10 Jahren habe ich mich im „FVZL-Spezial“ zu den Zukunftsperspektiven unseres Berufes geäußert und darin einige Fragen gestellt, die ich auch als Aufforderung zum Handeln verstanden habe.
Unsere berufliche Tätigkeit ist durch mannigfaltige gesetzliche Einbindungen reglementiert. Bei keinem unserer europäischen und weltweiten Wettbewerber ist dies vergleichbar der Fall. Ein unerträglicher Wettbewerbsnachteil, der zu beseitigen ist. Es ist ein bemerkenswert leichtfertiger Realitätsverlust, die eigenen Leute in ein Zwangskorsett zu sperren, während ausländische Mitbewerber, die ohnehin in einem völlig anderen sozialen und wirtschaftlichen Umfeld produzieren, Freiheiten in Anspruch nehmen können und dadurch zusätzlich profitieren.
Politiker, Kassen und Medien spielen leichtfertig mit der Mundgesundheit der Menschen mit der einzigen Absicht, auf diese Weise lediglich Geld zu sparen. Dieselben Leute beklagen den Wegfall von Ausbildungsplätzen und Arbeitsstellen im Zahntechniker-Handwerk.
Das Zahntechniker-Handwerk muss aus der bestehenden gesetzlichen Bevormundung entlassen werden. Wenn man von Menschen Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, ist das Missbrauch der staatlichen Gewalt. Die am Markt beteiligten Verantwortlichen für Zahnprothetik müssen aus einer fairen Position handeln können. Nachfragemonopole oder –Oligopole mit einer Übermacht der Nachfrageseite durch GKV und PKV sind genauso zerstörerisch wie Anbietermonopole.
Der deutsche Meistertitel ist weltweit einmalig und Ausweis für unsere systematische und umfassende berufliche Bildung. Unsere Meister tragen als Betriebsinhaber und in vielen anderen Bereichen der Dentalbranche Verantwortung und bieten damit eine hohe Gewähr für Qualität und Zuverlässigkeit zahntechnischer Produkte, auf die Patienten vertrauen können. Hier liegt auch die besondere Stärke des deutschen Zahntechniker-Handwerks.

ZTM. Klaus Kanter
Ehemaliger Obermeister und Präsident des „Verband Deutscher Zahntechniker Innungen“ (VDZI)

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Prof. Dr. Walter Krämer

Prof. Dr. Walter Krämer

Die große Gesundheitslüge

Alle drei Jahre gibt es in Deutschland eine Gesundheitsreform, und alle drei Jahre heißt es: das wird jetzt die letzte sein.
Man könnte lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre. Denn mit dem Grundübel der deutschen Gesundheitspolitik, der konstanten, fast schon krankhaften Weigerung, dem zentralen Dilemma jeder modernen Gesundheitspolitik, der sich immer weiter öffnenden Kluft zwischen Machbarkeit und Finanzierbarkeit ins Auge zu sehen, macht auch diese Reform nicht Schluss.
„Niemand muss Angst haben, dass ihm nicht geholfen wird. Jeder bekommt die beste Medizin.“ Selten ist eine wirklichkeitsfremdere und die Gesundheitspolitik in eine völlig falsche Richtung lenkende These in die Welt gesetzt worden wie dieser Satz von Norbert Blüm. Eine optimale Medizin für alle war schon in den 80er Jahren ein uneinlösbares Versprechen, als Blüm in seiner Funktion als Gesundheits- und Sozialminister die obige Aussage zu Protokoll gegeben hatte. Sie wird mit jedem weiteren Tag und Monat immer deutlicher als Illusion entlarvt.
Wenn aber nicht jeder alles bekommen kann, wer bekommt dann was?
Wie der Teufel vor dem Weihwasser, scheut man in der Gesundheitspolitik davor zurück, die Bürger selbst entscheiden zu lassen, was ihnen neue Zähne oder eine schönere Nase Wert sind. Jedes Jahr sterben auf Deutschlands Straßen tausend Menschen, weil sie nicht in einem Daimler Benz gesessen haben. Dennoch gibt es dieses Auto nicht auf Krankenschein. Warum lässt man die Bürger nicht auch über ihre Gesundheit selbst entscheiden?

Prof. Dr. Walter Krämer
Institut für Wirtschafts- und Sozialstatistik
Universität Dortmund

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Prof. Dr. Gerd Habermann

Prof. Dr. Gerd Habermann

Ist die Sozialversicherung unser Schicksal?

Wenn man versucht, die Sozialversicherung etwas distanziert zu betrachten, kommt man aus dem Erstaunen kaum heraus. Diese für Arbeiter im 19. Jahrhundert durchgesetzte proletarische Zwangsversorgung durch Bismarck hat seither einen schier unglaublichen „Sozialimperialismus“ entwickelt: Die Staatsversorgung wurde umfassend, fast die ganze Bevölkerung wurde ihr unterworfen, obwohl eigentlich – mit wachsendem Wohlstand und wachsender Bildung – die gegenteilige Entwicklung, nämlich eine „Entproletarisierung“, zu erwarten gewesen wäre.
Nur wenige empfinden noch, wie anmaßlich es ist, die Vertragsfreiheit mündiger Menschen in einem solchen Maße einzuschränken und von Seiten des Sozialfiskus über mehr als 40 Prozent des privaten Einkommens zwangsweise zu verfügen. Wahrhaftig, ein neuer Sozialdespotismus erhebt sein Haupt, behindert die Kapitaldeckung, verursacht den demographischen Schwund und zerstört sich so langsam selber.
Herbert Stolle hat in seinem Bereich mit dieser Institution nie seinen Frieden gemacht und ich bin sicher, dass es seiner Energie gelingen wird, durch Herausnahme aus dem Sozialgesetzbuch V wenigstens den Teilbereich des Zahntechnikerhandwerks den Krallen des Sozialleviathans zu entziehen. Ein Federstrich würde das herbeiführen und damit könnte vielleicht die Erschütterung des ganzen sozialen Monsters beginnen. Ja, das wäre eine gute Botschaft für (fast) alle!

Prof. Dr. Gerd Habermann
Direktor „Die Familienunternehmer ASU e. V.“
Unternehmerinstitut, Berlin