Idealisiertes Organigramm eines wettbewerbsfähigen zahntechnischen Laboratoriums

Organigramm eines wettbewerbsfähigen Laboratoriums

Um die Kundenwünsche eines anspruchsvollen Zahnarztes, einer Zahnärztin erfüllen zu können, muss ein Dental-Labor über eine grundsätzlich intakte Organisations-Struktur verfügen (siehe Grafik 1).

Als Folge einer verfehlten Gesundheitspolitik, die massiv die Eigenverantwortlichkeit der Dental-Laborinhaber ausschaltet, degenerieren deutsche Dental-Labors zu immer weniger wettbewerbsfähigen Gewerbebetrieben.

Vor dem Hintergrund der nicht mehr kostendeckenden Zwangspreise, bedroht durch die Angebote aus Billiglohnländern wie z. B. der Türkei oder China, in denen fabrikmäßig mit Hunderten, oftmals Tausenden von Hilfskräften Zahnersatz am Fließband produziert wird, hat für den deutschen Unternehmer der Prozess der Selbstausbeutung begonnen.

Der Firmeninhaber ersetzt wichtige Abteilungsleiter durch eigene Mitarbeit, geht zur 60-Stunden-Woche über und hat sich schon seit Jahren keinen Urlaub mehr geleistet. Seine Frau macht die Bücher und bedient das Telefon, Lehrlinge werden nicht mehr qualifiziert ausgebildet, sondern müssen gipsen, putzen und Botenfahrten übernehmen.

Manche Laborinhaber retten sich vorübergehend noch durch Korruption und Abrechnungsbetrug über die Runden. So ist das nun mal: die Ungerechtigkeit des Systems erzeugt kriminelle Energie. Die Loyalität gegenüber Staat und Gesellschaft tendiert gegen Null.

Gegen Null tendiert ebenfalls die Gewinnerwartung deutscher Dental-Labors.

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Gewinnerwartung deutscher Dental-Labors

Will ein Labor die zum Überleben notwendigen Gewinne erzielen, muss an den Kostenstellen weiter gespart werden. Eine beliebte Methode ist dabei die Nötigung der Lieferanten, die solange ausgepresst werden, bis sie selbst pleite sind oder ihre Aktivitäten auf das Ausland verlagern.

Ein weiterer Quell für Einsparungen sind die Personalkosten. Es gibt Dental-Labors, die ihren Mitarbeitern schon seit Jahren keine Gehaltserhöhung mehr gewährt haben. Das Weihnachts- und Urlaubsgeld wurde gestrichen, die 40-Stunden-Woche wurde zur Selbstverständlichkeit, Überstunden werden nicht mehr bezahlt.

Die gleichen Gewerkschaften, die für ihr Klientel eine Lohnerhöhung von über sechs Prozent für zwingend erforderlich halten, blockieren in den Vorstandsetagen deutscher Krankenkassen seit Jahren jede angemessene Preiserhöhung für Zahnersatz.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Obwohl selbst die für die Verhandlungsführung zuständigen Innungen von einer Katastrophe reden, sehen sie keinen Anlass, das System in Frage zu stellen. Weshalb auch, solange jeden Monat ein sechsstelliger Eurobetrag unter ihren Funktionären zur Verteilung ansteht ? Bürokratie und Zwangsverwaltung wurde für wenige eine lukrative Einnahmequelle zu Lasten der Kollegenschaft.

Zum Glück ist es dem „FVZL“ gelungen, maßgebliche Politiker aufzuschrecken und für unsere Sache zu gewinnen (siehe Manifest II). Laborinhaber müssen sich jetzt entscheiden, ob sie sich und ihre Mitarbeiter weiter ausbeuten lassen oder ob sie mit uns, den Kollegen vom FVZL, den Weg in die Freiheit gehen wollen.
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Unsere Forderung nach Streichung des Wortes „Zahntechnik“ aus dem SGB V haben wir nach der Einführung der Zahnersatz- Festzuschüsse in bisher fünf Stufen vorgetragen. Zuerst sachlich, dann begründend, später politisch-diplomatisch und schließlich aggressiv.

Zu der fünf Stufen Strategie sind folgene politischen Informationen erschienen, die Sie sich im Pdf-Format herunterladen können.

Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 1
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 2
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 3
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 4
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 5