Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien

FREIER VERBAND ZAHNTECHNISCHER LABORATORIEN e.V.

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Wir fordern Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung für das deutsche Zahntechnikerhandwerk.

Wir wenden uns an alle Kolleginnen und Kollegen, damit sie als unsere Mitglieder gemeinsam mit uns dieses Ziel erreichen.

Wir appellieren an unsere Politiker und Parlamentarier, unsere Forderungen helfend zu begleiten, denn wir wissen:

„Nichts auf dieser Welt ist stärker, als eine Idee, deren Zeit gekommen ist!“

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Freiheit ist keine Gnade – Freiheit ist unser Recht!

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Bild-6Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Diese Dokumentation ist mit Dank und Anerkennung all jenen Menschen gewidmet, die sich gemeinsam mit uns für die Freiheit des Zahntechnikerhandwerks in Deutschland eingesetzt haben und weiterhin einsetzen werden.

Mit unserer politischen Kernforderung „Raus aus dem „Sozialgesetzbuch V“ befinden wir uns – sportlich ausgedrückt – nach einem langen, beschwerlichen Weg auf der Zielgeraden.

Bei der Überwindung dieser letzten Strecke brauchen wir Ihre Hilfe!

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Einerseits durch die Mitgliedschaft jener kollegialen Unternehmer/innen, die erkannt haben, dass ein „weiter so“ keine Zukunft mehr hat. Andererseits durch jene Politiker und Parlamentarier, die uns bereits auf die unterschiedlichste Weise ihre Unterstützung zugesagt hatten und jetzt den Worten auch die Taten folgen lassen sollten.

Uns alle verbindet ein grundsätzliches Bekenntnis zu den Begriffen wie Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung. Lassen Sie uns das gemeinsam an dem Beispiel des Zahntechnikerhandwerks mit Leben füllen!

Im Namen des Vorstandes, unserer Verbandsmitglieder und der vielen Sympathisanten bleibe ich

Herbert Stolle, Bundesvorsitzender
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Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten

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Bild-4Wir schauen dreißig Jahre zurück. Die damalige SPD / FDP Bundesregierung war tief zerstritten und kurz vor ihrer Auflösung. Dennoch verabschiedete sie noch ein Gesetz, das das bisher freie Zahntechnikerhandwerk in die Reichsversicherungsordnung (RVO) einband.

Wie sich aus der Sicht aller Betroffenen herausstellte: ein Fehler – sowohl politisch, als auch wirtschaftlich und moralisch. Als Antwort auf diese Fehlentscheidung gründete sich 1982 der „Freie Verband Zahntechnischer Laboratorien e.V.“ (FVZL).

Seine Kernforderung heißt: Raus aus der RVO (heute SGB V).

Anfang 1998 kam die CDU / CSU / FDP Bundesregierung dieser Forderung des FVZL nach. Unter Bundesgesundheitsminiter Horst Seehofer (CSU) erhielten die Zahntechniker als Unternehmer ihre Freiheit zurück. Der Markt normalisierte sich – allerdings nur für kurze Zeit. Der Ausgang der Bundestagswahl im Herbst 1998 brachte eine SPD / Grüne Bundesregierung. Und mit ihr eine grüne Gesundheitsministerin, die ebenso inkompetent wie dogmatisch verblendet, alles wieder rückgängig machte, was ihr Vorgänger aufgebaut hatte.

Somit nahm das Elend seinen Lauf. Von der allgemeinen Preis- und Lohnentwicklung abgekoppelt, durch jahrelange Null-Runden und regierungsamtliche Preissenkungen der Liquidität beraubt, folgten Firmenpleiten, Arbeitslosigkeit und die Zerstörung der unternehmerischen Infrastruktur. Billiganbieter aus Nah- und Fernost bauten mit Hilfe von Handelsgesellschaften und dubioser Krisengewinnler ihre Netzwerke aus und organisierten Korruption und Abrechnungsbetrug. Der Ehrliche wurde der Dumme.

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Der größte Feind der Freiheit sind zufriedene Sklaven

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Bild-3Nach seiner Gründung im Jahre 1982 machte der FVZL-Vorstand den Innungen und ihrem Bundesverband VDZI einen konstruktiven Vorschlag zur Kooperation und zur politischen Zusammenarbeit. Deren Funktionäre lehnten jedoch jeden Kontakt ab. Blind und taub gegenüber allen Warnungen der „Freien Zahntechniker“ träumten sie von Macht und Einfluss innerhalb einer staatlich geschützten Bürokratie.

Kollegen, die wir als Mitbewerber im freien Wettbewerb bereits spielend überholt hatten, kamen uns nun in neuer Funktion als Geisterfahrer auf der Autobahn fehlgeleiteter Politik wieder entgegen und verursachten einen Crash nach dem anderen.

Angefangen bei ihren fehlgeschlagenen Versuchen, Lieferberechtigungsverträge einzuführen und kassenzahntechnische Vereinigungen zu gründen, bis zu ihren Qualitätssicherungsmodellen und der zwangsweisen Rekrutierung zu immer teurer werdenden überbetrieblichen Unterweisungen, bauten unsere Innungskollegen an ihrem ideologischen Kartenhaus.

Sie haben bis heute keine Stimme im gemeinsamen Bundesausschuss und müssen hilf- und machtlos mit ansehen, wie das standespolitische Leben an ihnen vorbei zieht.

Ihre linken Seilschaften, die während der Ära der Ministerin Ulla Schmidt noch fester geknüpft worden waren, sind brüchig geworden und konzentrieren sich zunehmend darauf, die hohen Aufwandsentschädigungen ihrer Funktionäre durch sinnlosen Aktionismus zu rechtfertigen.

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Wir können nicht alles tun – aber wir müssen tun, was wir können

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Bild-2Der „Freie Verband Zahntechnischer Laboratorien e.V.“ hat inzwischen die politische Führung des deutschen Zahntechnikerhandwerks übernommen. Die Liste unserer Gesprächs- und Korrespondenzpartner liest sich wie das „Who is Who“ aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Es hat letztlich kein Argument mehr für unsere Zwangseinbindung in das SGB V gegeben, das wir nicht überzeugend widerlegen konnten.

Über dreihundert bundesweit verbreitete Schriften, Artikel und Editorials legen dafür ein deutliches Zeugnis ab.

Das zaghafte Agieren unserer aktuell CDU / CSU / FDP geführten Bundesregierung ist inzwischen niemandem mehr zu vermitteln.
Ihre hochrangigen Protagonisten werben einerseits weltweit für Ideale wie Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung. Dafür werden Milliarden Euro investiert, dafür setzen unsere Soldaten bei ihren Out-of-Area-Einsätzen ihr Leben aufs Spiel.
Und wenn andererseits im eigenen Land ein kleiner Handwerksberuf genau das Gleiche für seine Mitglieder fordert, dann werden ihm diese Rechte verweigert?

Aus diesem Widerspruch heraus entwickelte sich besonders nach der letzten Bundestagswahl aus dem kleinen Konflikt mit den Zahntechnikern ein großes Glaubwürdigkeitsproblem für die schwarz-gelbe Koalition, die offensichtlich nach der Wahl vergessen hat, was sie uns vor der Wahl versprochen hatte. Die Lösung ist bekannt: „Raus aus dem SGB V“, nach dem Motto:

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

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Wer Minderheiten nicht achtet, hat Mehrheiten nicht verdient

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Bild-1Wer bisher geglaubt hatte, uns auf die Anzahl unserer Mitglieder reduzieren zu können, ist inzwischen sehr still geworden.

Denn hinter der Forderung des FVZL nach Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung stehen inzwischen 50.000 Zahntechniker/innen, denen man während der letzten Jahrzehnte 30 Prozent ihres Lohns gekürzt hat, stehen über die Hälfte aller Laborinhaber, die nicht mehr Mitglied ihrer Innung sind. Selbst die Mehrheit der Innungsbetriebe ist auf unserer Seite, weil sie angesichts der im Vergleich zu anderen Gewerken über 40-prozentigen Abschmelzung unserer Zwangspreise in der Zahntechnik keine Zukunft mehr sehen.

Die überwältigende Mehrheit deutscher Zahnärztinnen und Zahnärzte wünscht – auch im Interesse ihrer Patienten – die Zusammenarbeit mit einem deutschen Meisterlabor, nach dessen Zusammenbruch sie gezwungen wären, ihre Aufträge in einer fernöstlichen Billigfabrik fertigen zu lassen. Hinter unserer Forderung stehen aber auch all jene Politiker und Parlamentarier, die gewohnt sind, nach der Wahl das zu tun, was sie vor der Wahl versprochen haben.

Deshalb unsere Bitte: Schicken Sie uns noch heute die angefügte Antwortkarte zurück – sei es als neues Mitglied, sei es als Sympathisant, sei es als Politiker oder Parlamentarier, für den es wichtig ist, der Freiheit seine Stimme zu geben.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Aufnahmeantrag
Aufnahmeantrag

Aufnahmeantrag des Freien Verband Zahntechnischer Laboratorien e.V.

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Hier können Sie sich den Aufnahmeantrag des Freien Verband Zahntechnischer Laboratorien im PDF-Format herunterladen.

FVZL

Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien (FVZL)
Neue Reihe 33
27472 Cuxhaven

Tel. 04721/554411
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Karikaturen: Marlis Kahlsdorf