Der Freiheit eine Chance

An politische Entscheidungsträger und Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, die bereit und in der Lage sind, uns bei unserem letzten Schritt in die Freiheit zu unterstützen.

Unser Ruf nach mehr Freiheit, mehr Gerechtigkeit und mehr Eigenverantwortung für das deutsche Zahntechnikerhandwerk hat außerordentlich erfreuliche Reaktionen ausgelöst. Wichtige Entscheidungsträger und selbst Bundestagsabgeordnete, die nicht zu den Spezialisten für Gesundheitspolitik zählen, haben ihre individuelle und sorgsam durchdachte Befürwortung unserer Forderung bekundet.

Irritiert hatte uns allerdings die Antwort aus dem Bundesgesundheitsministerium. Obwohl auch dort die katastrophale wirtschaftliche Situation unseres Berufsstandes aktenkundig sein müsste, ließ die Bundesgesundheitsministerin erklären, dass sie keinen Handlungsbedarf für eine Veränderung sehen könne. Bei ihrer Begründung verwechselte sie offenbar Umsatz mit Ertrag und beendete ihre ablehnende Haltung mit der Empfehlung, die Zahntechniker sollten die zu niedrigen Preise im GKV-Bereich durch einen entsprechenden Aufschlag bei Privatpatienten ausgleichen.

Es darf bezweifelt werden, ob SPD-Abgeordnete diese Festlegung ihrer Ministerin in einer öffentlichen Debatte unterstützen werden. Angesichts der gerade noch 1,8 Prozent, die bei den Gesamtausgaben noch auf Zahnersatz entfallen, vor dem Hintergrund beginnender Wahlkämpfe, wird man es nicht nur den Vertretern von CDU/CSU und FDP überlassen, einem versklavten Handwerksberuf mehr Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung einzuräumen. Unsere entsprechenden Forderungen haben wir auf den folgenden zwei Seiten unter „Manifest“ dargestellt.

Am 20. Oktober 2007 wird unser „Freier Verband Zahntechnischer Laboratorien“ in Hannover sein 25-jähriges Jubiläum begehen. Unser klar definiertes Ziel heißt, dass uns spätestens an diesem Tag aus der Hand eines aufrichtigen Politikers jene Freiheit zurück gegeben wird, für die wir so lange gekämpft haben.

Für viele unserer Kollegen käme dieser Befreiungsschlag allerdings zu spät; sie sind entweder pleite, haben ihre Betriebe frühzeitig aufgegeben oder sind ausgewandert.

Somit wäre die „Freiheit, die wir meinen…“ unser Vermächtnis an die nachfolgenden Generationen, auf dass diese wieder lernen mögen, als eigenverantwortliche Unternehmer im freien Wettbewerb in einer sich verändernden Welt zu bestehen.

Im Namen aller FVZL-Mitglieder

Herbert Stolle
Bundesvorsitzender
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Unsere Forderung nach Streichung des Wortes „Zahntechnik“ aus dem SGB V haben wir nach der Einführung der Zahnersatz- Festzuschüsse in bisher fünf Stufen vorgetragen. Zuerst sachlich, dann begründend, später politisch-diplomatisch und schließlich aggressiv.

Zu der fünf Stufen Strategie sind folgene politischen Informationen erschienen, die Sie sich im Pdf-Format herunterladen können.

Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 1
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 2
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 3
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 4
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 5