Aufruf zum Widerstand

Unsere Forderung nach Streichung des Wortes „Zahntechnik“ aus dem SGB V haben wir nach der Einführung der Zahnersatz- Festzuschüsse in bisher vier Stufen vorgetragen. Zuerst sachlich, dann begründend, später politisch-diplomatisch und schließlich aggressiv.

Auf unserer Seite stehen inzwischen die FDP, die CDU/CSU, Arbeitgeberverbände, Mittelstandsvereinigungen, Wissenschaftler, Ärzte, Zahnärzte, Handwerkskammern, die 3.000 Dental-Labors, die nicht mehr Mitglied einer Innung sind, sowie auch Arbeitnehmervertretungen und mit Sicherheit jene 60.000 Zahntechniker, die entweder bereits arbeitslos wurden oder deren Löhne im Laufe der letzten Jahre in den Keller gegangen sind.

Das einzige Hindernis auf unserem Weg in die Freiheit ist Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD).
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Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Erst vor wenigen Tagen hat die SPD auf ihrem Hamburger Parteitag ein neues Grundsatzprogramm verabschiedet. Wir haben die hehren Bekundungen dieses Programms mit der aktuellen Gesundheitspolitik aus dem Hause Ulla Schmidt (SPD) verglichen. Wir sind auf eklatante Widersprüche gestoßen.
Nach unserer Überzeugung wurde das von Ulla Schmidt (SPD) dominierte Gesundheitsministerium zu einem Sammelbecken sozialistisch geprägter Dogmatiker, deren post-kommunistische Führung ihr eigenes Grundsatzprogramm konterkariert.
Dieser Widerspruch erzeugt einen Mangel an Glaubwürdigkeit und entwickelt sich aus unserer Sicht als Wähler zu einem Sicherheitsrisiko.
Wie sich insbesondere die fast vier Millionen im Gesundheitswesen beschäftigten Leistungsträger entscheiden, können wir nur vermuten.
Auf unsere Stimmen kann die SPD jedenfalls nicht mehr zählen.
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Raus aus der Innung und dem VDZI

Die Zahntechniker-Innungen und ihr Dachverband VDZI lösen keine Probleme, sie sind das Problem! Das Thema ist inzwischen erschöpfend behandelt worden und bedarf keiner Wiederholung.
Obwohl die Innungsfunktionäre nicht müde werden, über die katastrophale Situation des deutschen Zahntechnikerhandwerks zu jammern, verweigern sie beharrlich ihre Zustimmung zur Systemveränderung. Solange sie es sich leisten können, jeden Monat einen sechsstelligen Eurobetrag unter sich aufzuteilen, werden sie ihr schädliches Verhalten fortsetzen.

Also müssen wir sie zwingen!

Schon jetzt sind fast die Hälfte aller Kollegen nicht mehr Mitglied einer Innung. Treten also auch Sie aus der Innung aus und verweigern Sie sich so lange, bis unser Handwerksberuf wieder in die Normalität zurückgekehrt ist.
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Unsere Forderung nach Streichung des Wortes „Zahntechnik“ aus dem SGB V haben wir nach der Einführung der Zahnersatz- Festzuschüsse in bisher fünf Stufen vorgetragen. Zuerst sachlich, dann begründend, später politisch-diplomatisch und schließlich aggressiv.

Zu der fünf Stufen Strategie sind folgene politischen Informationen erschienen, die Sie sich im Pdf-Format herunterladen können.

Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 1
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 2
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 3
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 4
Politische Information zur Funf Stufen Strategie Nr. 5